Kann jemand Anlageprodukte vorschlagen, die gleichzeitig monatliche Renditen erzielen und den Kapitalschutz gewährleisten?

Gehen Sie für Arbitrage-Fonds. Der Arbitrage-Fonds ist eine Art Investmentfonds, der in Kassa- und Derivatemärkte investiert und versucht, die Preisdifferenz in zwei Märkten auszugleichen, um Renditen zu erzielen.

Zum Beispiel werden Aktien der ABC Company am Kassamarkt zu Rs 1500 und am Terminmarkt zu Rs 1550 gehandelt. Der Fondsmanager kauft ABC-Aktien am Kassamarkt und verkauft genau die gleiche Menge Aktien am Terminmarkt. Bei Verfall werden die Preise auf beiden Märkten konvergieren und der Fonds wird die Positionen auf dem Kassamarkt bzw. dem zukünftigen Markt verkaufen und kaufen. Er verdient einen risikofreien Gewinn von Rs 50, wenn die anderen Kosten gleich Null sind.

Viele Anleger denken möglicherweise, dass sie selbst Arbitrage-Möglichkeiten prüfen sollten, um risikofreie Gewinne zu erzielen. Arbitrage-Möglichkeiten zu erkennen und dann regelmäßig Geschäfte abzuschließen, ist nicht jedermanns Sache. Zweitens könnten sie mehr Steuern zahlen, da jede Transaktion separat behandelt wird, was letztendlich die Rendite mindert. Wenn ein Anleger jedoch für ein Jahr in Arbitrage-Fonds investiert, zahlt er keine Kapitalertragsteuer. Dadurch wird mehr Rendite verdient.

Sollten Sie daher in Arbitrage-Fonds oder in kurzfristige und liquide Mittel investieren?

Bis Juli 2014 bevorzugten risikobehaftete Anleger kurzfristige oder liquide Mittel, weil sie eine bessere Rendite erzielten. 9-9,5% und 7,5-8% nach DDT-Rendite (Dividendenausschüttungssteuer von 15%), wenn ein Anleger sie ein Jahr lang hielt, hätte er niedrigere Kapitalgewinnsteuern gezahlt, während Arbitrage-Fonds eine Rendite von 8-9% erzielt hatten.

Mit der Einführung des Financial Bill 2014 ab Oktober 2014 haben jedoch kurzfristige und liquide Mittel ihre Ausstrahlung verloren. Wenn ein Anleger nun nur drei Jahre lang Schuldtitel-Investmentfonds hält, kann er die langfristigen Kapitalertragsteuervorteile in Anspruch nehmen, ansonsten eine kurzfristige Kapitalertragsteuerabgabe auf ihn. Außerdem verschlechtert das sinkende Zinsszenario die Rendite, was kurzfristige und liquide Mittel weiterhin unattraktiv macht.

Arbitrage-Fonds sind mittlerweile attraktiv, vor allem weil sie als Aktienfonds für die Besteuerung behandelt werden, keine Steuern auf langfristige Kapitalgewinne zahlen und weniger riskant sind.

Fazit

Arbitrage-Fonds werden als Eigenkapitalfonds für die Besteuerung behandelt, dh wenn Anlagen mit weniger als 12 Monaten als kurzfristiger Kapitalgewinn mit 15% besteuert werden, andernfalls werden die Kapitalgewinne nicht besteuert, wenn die Anlage mehr als 12 Monate beträgt. Wenn Sie Ihre Investition 12 Monate lang nicht halten können, wählen Sie Dividendenoption oder Wachstumsoption. Auf beide Arten sparen Sie Steuern.

Da die Arbitrage-Möglichkeiten eine risikofreie Rendite bieten, suchen immer mehr Anleger nach solchen Möglichkeiten. Somit wird die Arbitrage zwischen Kassa- und zukünftigen Kursen schwinden und den auf Arbitrage fokussierten Anlegern wenig übrig bleiben.